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    Pressemeldungen

  Ergebnisse der Cheerleading DM 2010 in Halle 7

06 Apr 2010 - 20. Deutsche Cheerleading Meisterschaft
Wenn Menschen durch die Luft geworfen werden

Bremen hat eine lange Tradition als Austragungsort von Sportveranstaltun-gen. Ob es bei den Weltmeisterschaften um Tischtennis, um HipHop, Hand-ball, Volleyball oder ob es sich um die Lateinformation im Tanzen handelt, immer wurden diese Ereignisse bei uns mit Erfolg ausgetragen. In diese Aufzählung gehört selbstverständlich auch Cheerleading. Nach den Deut-schen Meisterschaften 2008 und 2009 und der Weltmeisterschaft 2009 ist Bremen nun erneut Austragungsort der Deutschen Cheerleading Meister-schaft.
Am 08. Mai 2010 geht es in der Halle 7 in Bremen dann nicht nur wieder um Partner-Stunt, Mixed und All Girl, sondern neben diesen Leistungssportbe-reichen wird deutlich, dass es sich beim Cheerleading auch um ein Lebens-gefühl handelt. Im Foyer wird es neben Getränken und Speisen auch Cheer-leaderkleidung und Assessiors geben. So kann dieser Tag zu einem tollen Erlebnis für die ganze Familie werden!
Cheerleading vereint Akrobatik und Anmut gleichermaßen wie atemberau-bende Choreographien und athletische Höchstleistungen. Üblicherweise stellen sich Cheerleader in den Dienst anderer Sportteams, beim American Football, beim Basketball oder auch beim Fußball. Sie sorgen für Stimmung in den größten Arenen und uneigennützig im Sinne des Wortes „Cheerlea-ding“ dafür, dass der Jubel des Publikums siegreiche Sportler zu gefeierten Stars werden lässt.
Der Ursprung des Cheerleedings geht bis in das Jahr 1898 an die University of Minnesota zurück, an der damals mit organisierten Anfeuerungsrufen aus dem Publikum der Grundstein gelegt wurde. Cheerleading (von engl.: cheer - Beifall und to lead - führen, also sinngemäß das Publikum zum Beifall füh-ren) ist mittlerweile von einer Disziplin zur Anfeuerungen bei Sportveranstal-tungen selbst zu einer eigenen Sportart geworden, die aus Elementen des Turnens, der Akrobaten, des Tanzes sowie aus Anfeuerungsrufen besteht.

Was in der Außenwirkung so leichtfüßig und mit einem Lächeln auf dem Lippen daherkommt, ist das Ergebnis harter Trainingsarbeit und eines lang-fristigen kreativen Prozesses. So ist es ganz natürlich, dass auch Cheerle-ader sich im sportlichen Wettbewerb messen wollen, wissen möchten, wer das ideenreichste Programm, die präziseste Ausführung und die anspruchs-vollste Gesamtdarbietung zeigen kann. Meisterschaften auf internationaler und nationaler Ebene gehören daher auch im Cheerleading zum „guten Ton“.
Deutsche Meisterschaften gibt es seit 1988, als erstmals am Rande des Football-Finales im Berliner Olympiastadion mit den Düsseldorf Pantherettes ein Meister gekürt wurde. 1992 wurde die Idee der Deutschen Cheerleader-meisterschaft wieder aufgenommen und fortan in einer eigenständigen Ver-anstaltung jährlich fortgeführt. 1997 kamen Jugendmeisterschaften hinzu, ab dem Jahr 2000 wurde die Hauptdisziplin in die Bereiche „Cheerleading“ und „Cheer Dance“ unterteilt, um den unterschiedlichen Ausrichtungen der Teams besser Rechnung tragen zu können.
In der Cheerleader Vereinigung Deutschland des AFVD sind zurzeit bundes-weit ca. 200 Vereine mit über 400 Gruppen organisiert. Der AFVD ist Mitglied im Deutschen Olympischen Sport Bund (DOSB) und vertritt neben der Sportart American Football auch die Sportart Cheerleading.
Fünf Titel sind in Bremen zu vergeben. Zwei im Cheerleading und drei in speziellen „Stunt“-Wettbewerben. Dass zwei Deutsche Meister im Cheerlea-ding gekürt werden, hat seinen Grund darin, dass das übliche Klischee, Cheerleading sei Frauensache, falsch ist. Abgesehen davon, dass Cheer-leading in den USA einst von Männern erfunden wurde, sind gerade im wett-bewerbsorientierten Cheerleading gemischte Mannschaften nicht nur die Ausnahme. Ihren Meister küren sie in der Disziplin „Co-Ed“ (coeducational), während reine Frauenteams ihren eigenen Wettbewerb haben.

Für die 20. Deutsche Cheerleading Meisterschaft am 8. Mai 2010 in Bremen werden 16 „Senior All Girl Teams“ und 10 „Senior CoEd Cheer Teams“ an den Start gehen, um den Meistertitel zu holen. Bei den Stunts starten jeweils 5 Teams in den Kategorien „All Girl Group“, „Senior Co-Ed Group“ und in der Kategorie „Partner“.

Aus Bremen haben sich in der Kategorie „Senior CoEd Cheer-Teams die „Bremen Firebirds“ mit der höchsten Punktzahl qualifiziert. Einen Tipp für die Deutsche Meisterschaft wollte Anne Urschinger, Vorsitzende der Cheerlea-ding Vereinigung Deutschland, aber nicht abgeben: „Mein Herz schlägt natür-lich für die „Lions“ aus Baden-Württemberg und da das ganze Teilnehmer-feld sehr dicht beieinander liegt, wäre es nicht fair, hier einen Tipp ab-zugeben. Ähnlich verhält es sich auch in der Kategorie „Senior All Girl Teams“, bei der die „Honeybees“ aus Wolfsburg bei der Qualifikation vorne lagen. Doch auch die „Legend Welps“ aus Berlin Brandenburg liegen gut im Rennen. Bei diesem Namen werden sich vielleicht einige Cheerleadingfans wundern, den die „Legend Welps“ geben ihr Debüt bei einer Deutschen Meisterschaft. Allerdings nur, was den Namen betrifft. Kenner der Szene wissen, dass die Mädels einen Vereinsnamenswechsel vorgenommen haben und vorher unter „Spandau Bulldogs“ firmierten. Da sowohl Teilnehmerinnen der „Welps“ und der „Honeybees“ bereits bei der Europameisterschaft teilge-nommen haben, darf man sich von den Leistungen einiges versprechen. Bei den atemberaubenden Choreographien ist jeder Schritt, jeder Handschlag aufeinander abgestimmt. „Jeder kleinste Fehler wird bestraft. Cheerleading ist eine schnelle, vielseitige Sportart“, erklärt Anne Urschinger und fügt schwärmend hinzu: „ Es ist doch einfach toll, wenn man dabei zugucken kann, wie die Mannschaften durch die Luft geworfen werden, dabei noch einige Saltos unterbringen und genau wissen was sie tun.“

Wer diese Faszination live in der Halle 7 am 8. Mai 2010 miterleben möchte, kann sich ab sofort seine Tickets unter Tel. 0421 – 35 36 37 (eventim) si-chern. Die Karten kosten zwischen €16,50 und € 19,50. Für Kinder unter 14 Jahre liegen die Preise zwischen €11,50 und € 13,50. Die Veranstaltung beginnt bereits um 13.30 Uhr.

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